Das Heersumer Heimatmuseum

Seit mehr als zwanzig Jahren versuchen berühmte Archäologen, das Phänomen der Heersumer G-Schichten zu ergründen. Erst kürzlich haben sie auf dem Meeresgrund die wahre Bedeutung des Holler Ortswappens entdeckt. Und so wurden in Heersum eine ganze Reihe geschichtlicher Fakten zutage gefördert, die mittlerweile weit über die Grenzen des Landkreises hinaus für Aufsehen sorgen.

Auf diese Weise sind die Kulturprojekte über Heersum hinausgewachsen. Und es ist an der Zeit, dem Dorf etwas zurückzugeben. Deshalb ist im Vereinshaus des ForumHeersum ein Heimatmuseum eingerichtet worden. Der schiefe Bau ist eines der ältesten Häuser im Dorf und daher prädestiniert als Ort geschichtlicher Reflexion. Allerdings hängt hier kein Dreschflegel an der Wand. Vielmehr zeigt das Museum geschichtliche Fundstücke, mit denen die Heersumer Dorfchronik neu geschrieben wurde. So ist beispielsweise die Badewanne zu sehen, in die 1998 der Hakelmann geflüchtet ist. Auch die Raumkapsel ist zu besichtigen, mit der 1997 die Außerirdischen in Heersum landeten.

Im Winter 2011 wurde das Museums frisch relaunched. Es gibt Neues aus den Stücken „Runkelritter“, „Heindepark“ und „Das doppelte Karottchen“ zu sehen. Zum Beispiel „Müll“ von Dieter Kasupke, das Navigationsgerät, mit dem er sich damals ins Mittelalter verirrt hat, Heilkräuter, Ritterrüstungen und den geilsten Arsch der Börde.


Das Heersumer Museum ist in den Wintermonaten jeden ersten Sonntag im Monat zwischen 15 und 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Während der Öffnungszeiten gibt es auch Kekse im Museums-Café. Weitere Besichtigungstermine auf Anfrage.


(Presse)

Fotos

Presse

Heersum goes

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